Juliane Breit wird 1991 in Rotthalmünster geboren und lebt seitdem in Bad Birnbach.
Bereits als Kind war Juliane zeichnerisch tätig. Inspiriert durch den damaligen Hype um japanische Mangas eignet sie sich die Zeichentechnik autodidaktisch an. Dabei erlernte sie zudem die genaue Beobachtung von Dingen und deren Unterteilung in Formen. Vor Allem die internationale Anime-Serie „Dragonball“ beschreibt die Künstlerin für ihre zeichnerische Entwicklung maßgebend.
Die stressige gymnasialen Schulzeit in Pfarrkirchen erzwingt eine Pausierung ihrer kreativen Entwicklung – zusätzlich zu schlechten Noten hat sie außerdem mit Mobbing und Isolation zu kämpfen.

Ein prägnanter Wechsel vollzieht sich erst mit einer Studienfahrt und Rundreise nach Irland im Juli 2010 – die Einprägungen hat Breit mehrfach in ihren Werken verarbeitet. In der Oberstufe lernte außerdem über die Impressionisten Caspar David Friedrich und Joseph Mallord William Turner, die ihr seither bestehendes Interesse für Kunstgeschichte und alte, meisterliche Malerei weckten.

Nach der Schulzeit,2011, erkrankte sie an Burnout und fiel in eine schwere
Depression. Über einen längeren Zeitraum waren mehrere Ärzte, nicht in der
Lage, ihre Erkrankung zu erkennen und zu diagnostizieren. Sie begab sich freiwillig in die Psychiatrie, wo ihr bewusst wurde, dass sich ihr Lebensstil ändern müsse.
Dort lernte sie auch die Form der Kunsttherapie kennen, welche die Initialzündung für ihre weitere künstlerische Karriere werden sollte. Vorher noch unmöglich, beschäftigte sie sich immer mehr mit der abstrakten Malerei und wich mehr und mehr vom detailgetreuen und realistischen Zeichenstil ab.

Für eine erfolgreiche Genesung wurde ihr bewusst, dass sie sich mehr auf ihre eigenen Gefühle konzentrieren müsse und fortan ihrem Bauchgefühl zu folgen – ein wiederkehrendes Sujet in bisherigen Werken, welche sie auch in Form von
Ausstellungen seither der Öffentlichkeit präsentiert.

Im Juni 2012 zog sie nach Regensburg und begann ein Kunstgeschichte und Anglistik Studium. Dieses musste sie nach zwei Semester Regensburg aufgrund eines erneuten gesundheitlichen Rückfalls wieder verlassen.

Seither studiert sie in Passau European Studies mit den Schwerpunkten Kunstgeschichte, Anglistik und Digital Humanities. Ihr künstlerisches Oevre umfasst derzeit Acrylmalerei, Grafiken und Objekte, sowie auch Handmade-Produkte.

 

AUSSTELLUNGEN

April 2011 Allgemeine Hochschulreife

August 2012 – März 2013 Auftragsporträte
Oktober 2012 – September 2013 Kunstgeschichte & Anglistik Studium, Uni Regensburg
Dezember 2012 1. Ausstellung „Kunstcafé: Studenten stellen aus“ Kulturcafeté, Universität Passau
April – Mai 2013 Ausstellung „Gender & Diversity“ Diversity Art Galerie, Berlin
Mai – Juni 2013 Ausstellung „Dynamik der kulturellen Vielfalt“ Diversity Art Galerie, Berlin
Mitte Juni – Anfang Juli 2013 Ausstellung „Looking for the Summer“ Galerie Kunststück, Berlin
31.01.2014 Ausstellung „Lange Nacht der Kulturen“ Nikolacafeté, Uni Passau
Februar – März 2014 Ausstellung „Belebung der Toten Winkel“ zeitraumexit, Mannheim
Juli – August 2014 Morgenstern-Gedenkausstellung, Galgenberg in Werder
(Havel)
Mitte September – Anfang November 2014 Ausstellung „Young Art Promotion“ silverstage, München
Mitte Januar – Mitte Mai 2015 Einzelausstellung Technologiezentrum Energie, Ruhstorf a.d. Rott
Mitte August – Ende September 2015 Einzelausstellung Atelier Weber, Vilshofen a. d. Donau
Ende November – Ende Dezember 2015 Jahresmitgliederausstellung des Passauer Kunstvereins, St. Anna Kapelle Passau
März – April 2016 Einzelausstellung „Harmonie vs. Chaos“ im Foyer der
Zentralbib, Uni Passau
Ende November – Mitte Dezember 2016 Jahresmitgliederausstellung des Passauer Kunstvereins, St. Anna Kapelle Passau
Ende November – Mitte Dezember 2017 Jahresmitgliederausstellung des PassauerKunstvereins, St. Anna Kapelle Passau

INTERNETAUFTRITT

www.juliane-breit.jimdo.com